+++++++++++ Rock Links+++++++++
Bands Kabarett Texte über linke Musik Rock-Links gegen Rechts Gästebuch News-Letter Start

Mutmaßungen über einen Herzstillstand

Berliner Tagesspiegel: 27.12.2001
Er war Drogendealer. Am 12. Dezember starb er, nachdem ihm bei der Hamburger Gerichtsmedizin Brechmittel eingeflößt worden waren. Nun sind viele Fragen offen: Wie kam Achidi J. zu Tode? Was für ein Leben hat er gelebt? Rekonstruktion eines Opfers, das auch ein Täter war.

Silke Becker


Korrekt soll er gewesen sein. Einer, der keine krummen Dinger drehte und schlechtes Zeug verkaufte wie andere Dealer. Ein zäher, durchtrainierter Typ sei der Kameruner gewesen, von kleiner Körperstatur, schätzungsweise ein Meter 70, und an die guten Schuhe erinnern sie sich, Turnschuhe, um wegzulaufen, wenn die Polizei kommt. Seinen richtigen Namen kannten sie nie, er nannte sich Sammy oder Joe. Die Dealer möchten keinen engeren Kontakt zu den Drogenabhängigen. Sie wissen, die Fixer können sie hochgehen lassen.

All das erzählen Drogenabhängige vor einem großen Fixerraum in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Eine der ausgemergelten Frauen hat den Kameruner in guter Erinnerung. Er war manchmal ihr Freier. Sex gegen Crack. Meistens bezahlte er ihr danach für die ganze Nacht das Hotelzimmer, scheuchte sie nicht weg, ließ sie schlafen. Andere trafen ihn morgens früh, wenn noch wenige Polizisten unterwegs waren. Der Kameruner verkaufte oft in der Gegend um den Hauptbahnhof herum, am Eingang zur U 3. An einem dieser frühen Morgen beobachtete ihn auch die Polizei, am Sonntag, dem 9. Dezember 2001, es wurde gerade hell draußen. In den Akten der Staatsanwaltschaft ist die Uhrzeit 8. 20 festgehalten. Das Letzte, was der Kameruner sah, waren die grauen Fliesen im Gerichtsmedizinischen Institut der Universitätsklinik Eppendorf.

Achidi J., 19 Jahre alt, geboren am 6. Januar 1982 in Kamerun. Er kam aus Bamenda, einer großen Stadt an der Grenze zu Nigeria. So steht das in seinen Dokumenten. Längst war er ein Dauergast in der Bundesrepublik geworden. Sein Asylantrag war im Januar 2001 abgelehnt worden, er lebte mit einer Duldung. Seine Zukunftspläne kennen wir nicht. Vielleicht ein Leben in der Illegalität, vielleicht wollte er noch eine deutsche Frau heiraten und so zum Aufenthaltsrecht kommen, oder ein Kind machen - das sind die Chancen, wenn gar nichts mehr geht. Ihn selbst kann man das alles nicht mehr fragen. Der Kameruner starb am Mittwoch, dem 12. Dezember 2001, in den Akten steht 14 Uhr 23. Er erlitt einen Herzstillstand, nachdem man ihm drei Tage zuvor Brechmittel im Gerichtsmedizinischen Institut Hamburg eingeflößt hatte.

Man kann nur mutmaßen über dieses Leben, seine Träume, seine Ziele. Der Mensch dahinter bleibt schemenhaft. Sein Asylanwalt Hans Albecker sagt, dass ihm nichts Besonderes an ihm aufgefallen sei, sonst hätte er sich das gemerkt. Bei der Staatsanwaltschaft existieren vier Aktenzeichen über ihn, einmal, weil er wiederholt seinen Landkreis verlassen hat. Dafür wurde er zu 30 Tagessätzen à 20 Mark verurteilt, er vereinbarte monatliche Ratenzahlung. Unter drei weiteren Aktenzeichen sind Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichnet. Vielleicht wollte der junge Schwarzafrikaner noch schnelles Geld machen, bevor er abgeschoben wird. Wer weiß das schon, ein Engel war er jedenfalls nicht. 41 Kugeln Crack und Kokain wurden in seinem Magen gefunden, weitere vier Kugeln tauchten bei der Obduktion im Darm auf. Die größte durch Erbrechen festgestellte Menge in Hamburg.

Achidi war nur zu Besuch in Hamburg. Sein eigentlicher Wohnsitz lag in Thüringen, in Ellrich, 6750 Einwohner, eine Autostunde von Göttingen entfernt. In einem Asylbewerberheim, Raum 204. Ein 18 Quadratmeter großes Zimmer mit zwei Betten, zwei Schränken als Raumteiler und einer Kommode, an der sämtliche Griffe zerbrochen sind und in der die beiden Bewohner ihre Lebensmittel aufbewahrten. Achidi schlief links, mit dem Kopf an den Heizungsrohren. Die Fenster standen meist offen, weil sonst die Hitze nicht zu ertragen war. Achidi hatte es wohl gern weich im Bett. Auf dem Sperrmüll hatte er sich eine zweite Matratze besorgt. Der 19-Jährige muss einen unruhigen Schlaf gehabt haben, das Laken liegt zerwühlt unter der Bettdecke.

Nur noch ein paar Fotos


Hier finden sich die wenigen Dinge, die von seinem Leben in Deutschland übrig sind, eine Jeans, Basecaps, die er meist trug, und einige Fotos. Sie zeigen ihn mit einem pausbäckigen Lachen und einer lila glänzenden Jacke; mit einer Freundin, im Imbiss, einmal auf der Straße. In diesem Heim leben seine Freunde. Sie lernten sich erst in Deutschland kennen, aber sie haben die gleiche Hautfarbe, das machte sie zu Freunden.

Nun sitzen einige Männer in seinem Zimmer mit den dreckigen Wänden und einer Tür, die lange keine Farbe mehr gesehen hat. Sie wollen nicht reden, die Meisten haben erst vor wenigen Stunden erfahren, dass einer ihrer Landsleute gestorben ist. Was sie gehört haben, übersteigt ihre Vorstellungsfähigkeiten. Wie kann jemand in einem Krankenhaus, unter den Händen von Ärzten sterben? "Doctors", sagen sie ungläubig. Und weil das eigentlich nicht möglich ist, ist für sie klar, dass ihr Freund Achidi J. ermordet wurde.

Sie schimpfen jetzt laut, die Stimmung ist nervös und aggressiv. Was sollen sie schon groß über diesen Freund erzählen? Sie schildern Achidi als ruhigen, zurückhaltenden Menschen, manchmal spielten sie Karten. Einer der jungen Schwarzafrikaner mit hellblauem T-Shirt will jetzt kein weiteres Wort mehr sagen, er merkt, dass er anfängt, nur noch Anschuldigungen von sich zu geben, über die Deutschen, den alltäglichen Rassismus. Aus dem Nebenzimmer hört man dann, wie die Anlage laut gedreht wird und Hip-Hop durch die Gänge schallt.

Ein paar Stunden zuvor haben sie ein Gebet organisiert, ein "Prayer", zwei Männer nahmen das in die Hand. Sie beteten für Achidis Seele, erzählen sie, und jetzt wollen sie sich für eine ordentliche Beerdigung einsetzen. Von den Drogen sagen sie, hätten sie nichts gewusst - und selbst wenn, sie würden nicht darüber reden. Oft war Achidi nicht bei ihnen im Heim, sein Bett blieb immer wieder leer, und der Flüchtling aus Sierra Leone hatte dann den Raum für sich.

Manchmal fuhren sie von hier aus gemeinsam nach Göttingen ins "Blue Note", die einzige schwarzafrikanische Disco, für die sie nicht erst in eine Großstadt mussten. Sie fuhren als Gruppe, so, wie sie auch gemeinsam einkaufen, gemeinsam zum Bahnhof gehen, alles in der Gruppe tun, weil sie sich dann sicherer fühlen. Ein Gerücht besagt, dass Achidi in Göttingen eine Hamburgerin kennen lernte und so in die Hansestadt kam. Ein anderes Gerücht will wissen, dass er als Dealer in die Bundesrepublik geschleust wurde, als kleiner Frontmann für die großen Bosse Geschäfte abwickelte. Möglich ist auch Gerücht Nummer drei: Schon vor mehreren Jahren sei er versteckt auf einem Boot im Hafen von Hamburg angekommen. Zumindest erzählen die Drogenabhängigen vor dem großen Druckraum in der Nähe des Bahnhofs, dass sie ihn seit drei, vier Jahren kannten. Vielleicht lebte er also schon viele Jahre hier und stellte erst im Sommer 2000 einen Antrag auf Asyl.

Aufregung bei der Ambulanz

Wie er nach Deutschland kam, wie er nach Hamburg kam, woher er stammt, wie alt er wirklich ist. Nichts ist gewiss in dieser Geschichte. Auch in der Hamburger Staatsanwaltschaft gibt man sich verschlossen. Man ist schließlich in den Ermittlungen.

Achidi J. war Opfer und Täter zugleich. Ein Schwarzafrikaner, der alltäglichen Anfeindungen ausgesetzt war, und ein Dealer, der Drogen verkaufte. Er ist einer, mit dem manche kein Mitleid haben, weil er Leid zufügte, und doch einer, über den man nachdenken muss, weil er eine Geschichte erlebte, die so viele erleben; der nicht als Dealer kam, sondern hier dazu wurde.

Nana Kan Agyemang bewegt sich auf diesem schmalen Grat. Er weiß, dass er sich für einen Dealer einsetzt, natürlich weiß er auch, dass die Drogenszene Hamburgs von Schwarzafrikanern dominiert wird. Aber als Diplompädagoge sieht er die Zusammenhänge, warum sie das tun, wie es dazu kommt. Nana Kan Agyemang ist eine Größe in der Black Community von Hamburg, engagiert sich in der "Gesellschaft zur Unterstützung von Gefolterten und Verfolgten e. V.". Nun sitzt er in seinem Büro, auf den Tisch steht Kamillentee, er isst Biobrot mit dickem Blauschimmelkäsebelag zu Mittag, und in seinem blauen Pullover, der cremefarbenen Hose und den roten Socken hat er etwas Hanseatisches an sich. Er sagt, "dass die Schwarzafrikaner jetzt viele Taschentücher brauchen". Agyemang spricht von den fehlenden Perspektiven, wie junge Afrikaner Deutsch lernen und sich dann fragen, wofür sie das eigentlich tun, wenn die Deutschen sie doch meiden. Agyemang redet von Träumen, vom Bild Deutschlands im Ausland, und von der Wirklichkeit. Vor allen Dingen spricht er davon, wie sie als Gruppe kriminalisiert würden. 18 000 Schwarzafrikaner leben offiziell in Hamburg, 96 davon gelten als Dealer, aber sie werden alle in einen Topf geworfen. Agyemang könnte stundenlang so reden.

Der Anwalt, der jetzt eine erste Strafanzeige verfasste, sagt, dass für Achidi Jugendrecht gegolten hätte, wahrscheinlich hätte er eine Arbeitsauflage als Strafe bekommen. Jetzt ist er tot.

Als am Mittwochnachmittag das Gerücht umging, dass der Afrikaner tot sei, gehörte Agyemang zu den Ersten, der mit einer Gruppe Jugendlicher ins Krankenhaus fuhr, mit Freunden Achidis, bei denen der Kameruner in Hamburg untergekommen war. Er erinnert sich, dass der Pförtner der Ambulanz sehr aufgeregt reagierte und dass schnell zwei Polizisten auftauchten. Vier aus der Gruppe werden dann zu einem Arzt vorgelassen. Er teilt ihnen mit, dass die Geräte abgeschaltet wurden, als bei Achidi keine Gehirnströme mehr feststellbar waren. Die Jugendlichen wollen die Leiche sehen, ihn identifizieren. Es wird ihnen verboten. Und so steigt das Gefühl in ihnen hoch, hier könnte etwas schief gelaufen, nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Die letzten Lebensstunden des Achidi J. sind gut dokumentiert. Laut Aktenlage haben die Fahnder beobachtet, wie der Kameruner auf der Straße Drogen herunterschluckte. Eine übliche Methode, viele Dealer verkaufen aus dem Mund heraus, und wenn die Polizei naht, werden die in Folie eingepackten Kügelchen geschluckt. Die Akten sagen weiter, weil Achidi den Fahndern bekannt war, kein Neuling in der Szene, hätten sie Brechmittel angeordnet. Auf der Fahrt ins Krankenhaus muss der Kameruner ruhig gewesen sein, der Bericht vermerkt: "ungefesselt". Erst im Krankenhaus, im Angesicht der Sonde, mit der das Brechmittel verabreicht wird, begann er wohl sich zu wehren. "Ich werde sterben", soll er geschrien haben. Vielleicht bekam er Angst vor dem Schlauch, vielleicht merkte er, dass er bei den ersten vergeblichen Versuchen den Schlauch einzuführen, keine Luft mehr bekam. Spekulationen. Vier Polizisten sollen ihn festgehalten haben. Laut Akten wurde die Nasensonde um 9 Uhr 15 eingeführt: 30 ml Ipecacuanha-Sirup plus 850 ml Wasser. Um 9 Uhr 23 war Achidi nicht mehr ansprechbar.

Was in der Zwischenzeit passierte, warum der junge gesunde Kameruner diesen Eingriff nicht überlebte, darum ranken sich die Gerüchte. Möglicherweise hat er noch minutenlang dagelegen, ohne Bewegung. In manchen Zeitungen steht, dass die Polizisten gesagt haben sollen: "Ach, die Schwarzen, die stellen sich tot, die tun nur so." Unklar ist bislang auch, wie viel Zeit verging, bis Intensivmediziner den Patienten sahen. Die "Hamburger Morgenpost" berichtete, dass "der Afrikaner deutliche Würgemale am Hals gehabt habe". Die Pressesprecherin des Universitätsklinikums will dazu nichts sagen und verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Aber auch Winfried Kahlke, ein emeritierter Medizinethiker, der noch regelmäßig am Universitätsklinikum Seminare gibt, kennt Äußerungen des Krankenhauspersonals, der Patient habe am Ende ausgesehen, als sei er erstickt. Seine Augäpfel sollen hervorgetreten sein. Und sicher ist auch, dass das Gerichtsmedizinische Institut, wo Ärzte detektivischer Arbeit nachgehen und sich gewöhnlich mit Leichen beschäftigen, nicht auf kranke Patienten eingerichtet ist. Das Gebäude liegt etwas außerhalb des Universitätsgeländes, auf dem Lageplan ist eine Entfernung von über 500 Metern Luftlinie bis zur Intensivstation angegeben.

Der junge Kameruner ist in Hamburg zu einem Fall geworden. Viele setzen sich jetzt für ihn ein: Kirchen, Gewerkschaften, Flüchtlingsorganisationen. Dort kannte ihn vorher niemand, Achidi holte sich keine Hilfe, mag sein, dass sein Leben dann anders verlaufen wäre.

Aber alle, mit denen man redet, verweisen schnell darauf, dass der Brechmittel-Einsatz noch im Sommer unter Hamburgs alter rot-grüner Regierungskoalition eingeführt wurde, vom ehemaligen Innenminister Olaf Scholz, der damit der Schill-Partei Wählerstimmen abgraben wollte. In der neu gegründeten "Kampagne gegen Brechmitteleinsatz" schimpfen jetzt einige laut über den Todesfall, aber sie haben einen schlechten Stand; denn alle wissen, dass Ronald Schill in dieser Hinsicht nur in die Fußstapfen der Vorgängerregierung gestiegen ist.

Auch ein Teil der Hamburger Ärzteopposition, einer Fraktion innerhalb der Ärztekammer, unterstützt die erste Strafanzeige. Gerade Mediziner treiben jetzt ethische Fragen um: Wie sollen sie an einem Tag Menschen heilen und am anderen, im Auftrag des Staates, Brechmittel verabreichen? Zwei Mitglieder dieser Ärzteopposition, Bernd Kalvelage und Klaus E. Weber, beschreiben gerne, wie ruhig und entspannt Menschen sein müssen, wenn Magensonden eingeführt werden. Sie können nur mutmaßen, warum ihre Kollegin am 9. Dezember die Sonde einführte, obwohl der Patient sich wehrte. Sie hätte doch, sagen die Ärzte, die Polizisten vor die Tür schicken können, beruhigend auf den Patienten einwirken. Wahrscheinlich wäre dann nichts geschehen, so wie bei den neun anderen Brechmitteleinsätzen an diesem Wochenende. Sie hätte die Arbeit auch verweigern können, denn nach einem Beschluss der Ärztekammer vom 28. Oktober 2001 dürfen Ärzte "nicht gezwungen werden". Psychiater Klaus E. Weber macht eine einfache Rechnung auf: Wenn es bei den 1000 bislang in Deutschland durchgeführten Brechmitteleinsätzen einen Todesfall gegeben hat, dann ist das ein Prozentsatz von einem Promille. Und das sei viel zu hoch, als dass dieser Einsatz "als medizinischer Routineeingriff" gelten könne.

Auf verlorenem Posten

Schockiert reagierten viele Ärzte auf den "vorläufigen Obduktionsbericht", der am Rechtsmedizinischen Institut der FU Berlin erstellt wurde. Von einem "durch Sauerstoffmangel bedingten Hirnschaden" ist dort die Rede. Vielleicht, vermutet Klaus E. Weber, verwechselte die Ärztin in der Hektik die Luft- und Speiseröhre. Dann wäre Achidi erstickt. Oder das Herzversagen führte zum Sauerstoffmangel im Gehirn. Vielleicht waren auch die vier Polizisten irgendwann so im Stress, dass sie kräftig zulangten. In einer solch aufgeregten Situation, brauchen Menschen viel Luft. Woran der Kameruner starb, wird der endgültige Oduktionsbericht zeigen, der in diesen Tagen veröffentlicht werden soll.

Nana Kan Agyemang ist jetzt gemeinsam mit anderen auf der Suche nach Achidis Eltern, um ein Nebenklageverfahren anzustrengen. Die Mutter soll verstorben sein, der Vater in Nigeria leben, Genaueres weiß noch niemand. Am meisten aber beschäftigen Nana Kan Agyemang gerade die Freunde Achidis, junge Männer um die Zwanzig. Sie sind ebenfalls im Drogengeschäft. Sie reden offen mit Agyemang, dass sie nicht wollen, was sie tun, und doch keine anderen Wege sehen. Agyemang hat sich vorgenommen, sie aus der Szene herauszuziehen. Er weiß, dass er auf ziemlich verlorenem Posten steht, nicht viele Alternativen anzubieten hat. Aber einen Versuch ist es wert.